Partner des Monats: Marcant

Die Bielefeld Cloud

Wer den Kopf in den Wolken hat, galt früher als Träumer. Aber heutzutage dreht sich alles um die Cloud. Alle wollen rein, aber wie? Dafür hat das Bielefelder Unternehmen MarcanT die richtigen Lösungen. Denn das Unternehmen betreibt insgesamt drei Rechenzentren – und mit diesen die Bielefeld Cloud.

„Viele Unternehmen haben Bedenken, ob ihre Daten in der Cloud sicher sind“, berichtet Dr. Anja Padberg, die vor 20 Jahren zusammen mit Marc-Henrik Delker und Thorsten Hojas MarcanT gründete. „Datensicherheit ist Vertrauenssache und steht bei uns an erster Stelle, deshalb haben wir uns nach ISO 27001 zertifizieren lassen. Unsere Rechenzentren stehen in Deutschland, deshalb gilt das Datenschutzgesetz nach deutschem Recht.“ In der Cloud können Kunden von ihrer Website über Apps bis zu all ihren Daten alles „lagern“ und immer von jedem Ort darauf zugreifen. Eine Cloud ist also für alle Betriebe, egal wie groß und unabhängig von der Branche, sinnvoll.

Ein weiterer Schwerpunkt von MarcanT sind sogenannte Penetrationstests – quasi die Lizenz zum Hacken. „Wir sind die Guten, wir dürfen das“, lacht Anja Padberg. „Unternehmen beauftragen uns, um etwaige Sicherheitslücken in ihrem System, zum Beispiel im Online-Shop oder in ihrer Firewall, zu finden, und wir starten dann einen genehmigten Angriff.“

Die Verbindung von Mensch & Maschine

Eine weitere spannende Sache sind die M2M-Lösungen. M2M steht für Machine to Machine. Hört sich kompliziert an, ist aber eigentlich ganz einfach. Hat eine Firma beispielsweise mehrere Standorte, müssen Daten ausgetauscht werden. Dann loggt sich die Maschine 1 in der Bielefeld Cloud ein und sendet Daten über eine sichere Verbindung, die von Maschine 2 abgefragt und verwertet werden können. So melden beispielsweise die Strom- und Gaszähler der Stadtwerke Bielefeld ihre Daten an die Cloud, die jederzeit von den Mitarbeitern des Unternehmens geprüft werden können. Die Kommunikation funktioniert übrigens auch zwischen Mensch und Tier – und natürlich über Landesgrenzen hinweg. „Hier haben wir ein schönes Beispiel aus Frankreich“, so Anja Padberg. „Dort stehen  Kühe, denen ein Chip implantiert wurde, auf der Weide. Durch die Übertragung der Vitaldaten kann der Tierarzt einfach in seinem gemütlichen Ohrensessel sitzenbleiben und zu Hause am Rechner checken, ob die Kuh bald kalben wird. Damit spart er sich den überflüssigen Gang über die schlammige Weide, wenn das Tier noch nicht so weit ist.“ Natürlich steckt hinter der gesicherten Verbindung zwischen französischer Weide und Tierarzt eine hochkomplexe Technik.

Diese Art der Verbindungen sparen den Unternehmen Zeit und Kosten und sind auf alle Bereiche übertragbar. „Jeden Tag gibt es neue, spannende Herausforderungen, für die wir Lösungen finden“, erzählt Anja Padberg begeistert. Für Ampelanlagen gibt es zum Beispiel das „Predictive Maintenance – damit können Monteure, die die Ampelanlagen warten, besser einschätzen, wann welche Anlage repariert werden muss. Die M2M-Lösungen bieten den Unternehmen ganz viele Optimierungschancen.“

Familienfreundlich & engagiert

Um immer wieder kreative Lösungen für neue Problemstellungen zu finden, braucht man höchst motivierte Mitarbeitende. MarcanT setzt sich ganz offensiv für familienfreundliche Arbeitsmodelle ein. „Wir haben hier in Bielefeld ein Team von 30 Leuten. Viele sind schon so lange bei uns, dass wir unterschiedliche Lebensphasen mitbekommen haben. Vom Studierenden zum Familienmensch, dem es sehr helfen würde, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, wenn er einen Homeoffice-Tag in der Woche hätte. Wenn wir das oder andere Erleichterungen für Familien einrichten können, machen wir das.“ Neben der Familienfreundlichkeit steht bei MarcanT auch das soziale Engagement ganz oben auf der Agenda. Bereits zum fünften Mal wurde ein feierliches 3-Gänge-Menü unter dem Titel „Feuer und Flamme“ für Obdachlose organisiert. „Wir möchten etwas zurückgeben“, sagt Anja Padberg und freut sich, das beim letzten Essen über 120 Menschen gekommen sind. Und wer von den Angestellten Lust hat, hilft bei der tollen Aktion als Kellner aus.

Innerhalb der letzten 20 Jahre hat sich gerade in der IT-Branche ganz viel getan. Damals steckte das Internet zwar nicht mehr in den Kinderschuhen, hatte aber noch nicht die Selbstverständlichkeit und die Bedeutung, die es heute hat. MarcanT hat sich ständig weiterentwickelt und ist bundesweit mit den IT-Lösungen ganz vorn mit dabei. „Wir haben nicht wie andere IT-Firmen in der Garage angefangen, sondern in einem Reihenhaus in Bielefeld-Senne. Vor zwei Jahren haben wir unseren heutigen Sitz auf einer uralten Brache gebaut.“ Ein klares Bekenntnis zum Standort Bielefeld. Aber warum Bielefeld? „Ich bin überzeugte Bielefelderin. Wir schätzen hier die Nähe zur Hochschule und die Kundenstruktur. Außerdem bietet Bielefeld eine richtig gute Work-Life-Balance. Das macht Lebensqualität aus. Neben dem Netzwerkgedanken sind wir auch Partner von ,Das kommt aus Bielefeld' geworden, um allen anderen zu zeigen, wie toll Bielefeld ist.“




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