Das flexible Haus – „Wohnen für Alle“

BGW realisiert mit neuem Gebäudetyp variablen Wohnungsbau in kurzer Bauzeit

Bielefeld wächst – und zwar rasant. Der boomenden Stadt fehlen in den nächsten fünf Jahren rund 19.000 Wohnungen. Diese müssen möglichst schnell, qualitativ hochwertig und obendrein nachhaltig gebaut werden. Und sie sollen flexibel nutzbar sein. Denn was heute als Flüchtlingsunterkunft dient, soll künftig als privater Wohnraum vermarktet werden können.

Diesen Herausforderungen stellte sich die Bielefelder Gesellschaft für Wohnen und Immobiliendienstleistungen mbH (BGW) und startete im März 2016 das Projekt „Wohnen für Alle“. Ihr Lösungsansatz liegt in der Bauausführung: Die BGW setzt auf Systemhäuser in Holztafelbauweise. Diese sind in der Anzahl der Geschosse, der Wohnungsgrößen und der Fassadengestaltung variabel. Es ist zudem möglich, die Gebäude später mit geringem Aufwand umzufunktionieren. 

Ein weiterer Vorteil sind deutlich kürzere Bauzeiten als im konventionellen Neubau. Aufgrund des hohen Vorfertigungsgrades können die Gebäude nach der Fertigstellung der Bodenplatte innerhalb von fünf Monaten errichtet werden. Auf diese Weise hat die BGW erst jüngst in Bielefeld in nur anderthalb Jahren elf Kindertagesstätten erstellt. Ein Erfolgsmodell, das die BGW entsprechend auch in anderen Städten und Gemeinden vermarktet hat. Die BGW bietet die Planungen durch einen Lizenzerwerb an.

Entwickelt wurde der neue Gebäudetyp gemeinsam mit dem Bochumer Wohnungsunternehmen VBW. Die BGW plant, an bis zu zehn Standorten in Bielefeld Systemhäuser zu errichten und damit ca. 120 neue Wohnungen zu schaffen. Und auch in anderen Kommunen stößt das Bielefelder Konzept auf großes Interesse. 

 

 

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