Genossenschaftsidee als Erfolgsmodell

Volksbank Bielefeld-Gütersloh schon sehr früh mit dabei

Lokal verankert, überregional vernetzt, ihren Mitgliedern verpflichtet und demokratisch organisiert – diese Merkmale zeichnen eine Genossenschaft aus. Die genossenschaftliche Idee entstand im 19. Jahrhundert. Aus den Selbsthilfe-Einrichtungen wurde im Laufe der Zeit ein Erfolgsmodell, etwa in Form von Genossenschaftsbanken. Schon früh mit dabei: die Volksbank Bielefeld-Gütersloh.

Hungersnöte und Missernten prägten die Gründungszeit der Genossenschaftsbanken. Besonders betroffen waren Bauern, Handwerker und kleine Unternehmen. Sie benötigten Kredite, waren dabei aber auf private Geldverleiher angewiesen. Viele verschuldeten sich, verarmten und verloren ihre wirtschaftliche Existenz. Als Ausweg aus diesem Dilemma entwickelten Hermann Schulze-Delitzsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen fast zeitgleich die genossenschaftliche Idee der "Hilfe zur Selbsthilfe". Beide regten die Gründung von Kredit- bzw. Darlehenskassenvereinen an und legten damit das Fundament für  genossenschaftliche Banken.

Seitdem hat das Genossenschaftsmodell in allen Bereichen der Wirtschaft Fuß gefasst. Die Genossenschaftsbanken bilden das größte Segment. Am 14. März 1861 unterzeichneten 89 Herren im Salon des Gastwirts Carl Modersohn das Gründungsstatut des „Vorschuss-Vereins“ in Bielefeld. Man wollte im Sinne des Sozialreformers Schulze-Delitzsch den „gewerblichen Mittelstand kreditwürdig und kreditfähig  machen“. Das war die Geburtsstunde des Vorläuferinstituts der Volksbank Bielefeld-Gütersloh eG, die heute mehr als 105.000 Mitglieder hat und in 34 Geschäftsstellen rund 800 Mitarbeiter beschäftigt.

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