Keine Streuverluste

Kuxmann fertigt seit 1895 Düngerstreuer

Damit auf dem Feld alles gleichmäßig wächst und die Ernte reich ausfällt, ist eine gute Vorbereitung wie das Streuen von Dünger unerlässlich. Dass das gar nicht mal so einfach ist, bemerkte Heinrich Kuxmann, als er 1894 von Hand Dünger auf dem Acker seines Vaters verteilte. „Das muss doch einfacher und besser gehen“, dachte er sich, und legte mit seinen Überlegungen den Grundstein des bis heute bestehenden Unternehmens Kuxmann.

Er entwickelte einen Düngerstreuer, den er 1895 zum Patent anmeldete, und der Herkunft entsprechend nannte er seine Maschine “Westfalia”. Schon der erste Streuer ermöglichte es, Dünger in verschiedenen Konsistenzen wie trocken, schmierend oder teigartig mit einem neuartigen Streumechanismus gleichmäßig auszubringen. Eine patentierte Endloskette mit speziellen schräg gestellten Streufingern beförderte den Dünger aus einem Schlitz an der Rückseite des Streubehälters auf den Acker.

Der Düngerkasten war aus Holz, sodass der ätzende Inhalt ihm nichts anhaben konnte. Die Kettengelenke kamen mit dem Dünger erst gar nicht in Berührung. 1927 waren 120.000 Streuer in alle „Kulturstaaten“ ausgeliefert, Kuxmann unterhielt eigene Auslandsniederlassungen. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Werk zerstört, aber später wieder aufgebaut. Auch Produkte wie Fahrräder oder Kartoffelroder wurden hergestellt. Durch die Weiterentwicklung der Düngerstreuer konnte Kuxmann bereits 1984 die 500.000ste Maschine ausliefern (Gigant-S).

Noch heute baut die Firma Kuxmann, in vierter Generation, Landmaschinen wie den Großflächenstreuer sowie Bindemittel- und Winterdienststreuer, für die Landwirtschaft und die Kommunen.

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