Klickrekord beim Klösterchen

Internetangebot von Bielefelds ältestem Krankenhaus boomt nach der Papstwahl

Am 13. März 2013 schaute die Welt nach Rom und klickte sich nach Bielefeld. Gerade hatte Jorge Mario Bergoglio alias Franziskus I. erstmals in die Menge gewunken, da machte sich auf dem Petersplatz und vor den Fernsehschirmen auch schon die Neugier breit. Zu Tausenden griffen die Menschen zu Smartphone und Tablet, vermuteten hinter www.franziskus.de die Internetseite des neuen Papstes – und landeten beim Franziskus Hospital, dem ältesten Krankenhaus in Bielefeld.

Die Messung der Klickzahlen ergab: Zwischen 21 und 24 Uhr tummelten sich auf der Internetpräsenz der im Volksmund „Klösterchen“ genannten Klinik zwölf Mal so viele Besucher wie gewöhnlich. Dabei gibt es nur eine, wenngleich große Gemeinsamkeit zwischen argentinischem Pontifex und Bielefelder Krankenhaus: 144 Jahre nachdem Ordensschwestern der Aachener Franziskanerinnen Krankenhilfe für die Armen nach Bielefeld brachten, wählte sich Bergoglio den Bettelmönch Franz von Assisi als Namenspatron.

Das Franziskus Hospital wurde 1869 gegründet und verbindet menschliche Zuwendung mit moderner technischer Ausstattung und hoher personeller Kompetenz. Es ist das einzige Krankenhaus in Ostwestfalen, das ausschließlich Chefärzte mit vorheriger Tätigkeit in Universitätskliniken beschäftigt. Gemeinsam mit dem Rheda-Wiedenbrücker Sankt Vinzenz Hospital und dem Herforder Mathilden Hospital bildet das Franziskus Hospital die Katholische Hospitalvereinigung Ostwestfalen gem. GmbH, in der gut 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jährlich etwa 30.000 stationäre Patientinnen und Patienten behandeln.

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