Recycling 2.0

Zauberhafte Mikroemulsionen trennen Verbundmaterialien auf

Über eine Milliarde Euro wandern jährlich in den Müll, in Form von Verpackungen, Getränkekartons, Photovoltaik-Modulen oder Lithium-Ionen Batterien. Diese haben eines gemeinsam: Sie sind Verbundmaterialien und stellen somit ein echtes Problem im Recycling dar. Die Saperatec GmbH ist als erstes Unternehmen in der Lage, sämtliche Rohstoffe aus Verbundmaterialien einzeln wiederzugewinnen und somit für die Wiederverwertung zugänglich zu machen. 

Mit speziell entwickelten Mikroemulsionen bietet Saperatec eine völlig  neue und einzigartige Möglichkeit, Verbundmaterialien aufzutrennen. Diese Mikroemulsionen nutzen die Wirkung von Tensiden und sorgen in der richtigen Anlagentechnik für den Trennungsprozess. Die Technologieentwicklung wird in hauseigenen Laboratorien und in einer vielseitig einsetzbaren innovativen Pilotanlage in Bielefeld betrieben, welche den gesamten verfahrenstechnischen Prozess in industrieller Größenordnung abbildet und die Lösung kundenspezifischer Trennaufgaben demonstriert. Kunden der Saperatec können dann auf Basis dieser Technologie eigene Anlagen für das Recycling von Verbundmaterialien betreiben.

Nach Gründung im Jahr 2010 wurde im August 2011 ein erster Pilot zur Aufarbeitung von Solarmodulen in Bielefeld errichtet und das Verfahren unter der Leitung von Dr. Sebastian Kernbaum und Dr. Jörg Dockendorf stetig weiterentwickelt. Seit Anfang 2014 wird eine industrielle Pilotanlage zum Trennen von Verbundmaterial am Standort Bielefeld betrieben. Unterstützung erhält die Firma dabei von einem Investorenkonsortium, dem auch der Gründerfonds Bielefeld-Ostwestfalen angehört. Für seine zukunftsweisende Technologie wurde Saperatec mehrfach ausgezeichnet, unter Anderem mit dem Deutschen Rohstoffeffizienzpreis,  dem OWL Innovationspreis und dem Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft. 

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