CEBIT 2018

Radikal neu

Es tut sich was in Hannover. Die CEBIT will sich neu erfinden. Vom 11. bis 15. Juni heißt es Vorhang auf für „Europas Business-Festival für Innovation und Digitalisierung“. Mit neuen Themen, neuen Formaten und einem neuen Termin im Frühsommer soll die CEBIT – übrigens ein Akronym für Centrum für Büroautomation, Informationstechnologie und Telekommunikation – emotionaler, frischer und intensiver werden.

Im Fokus stehen die acht Trendthemen der Digitalisierung: Artificial Intelligence, Internet of Things, Augmented und Virtual Reality, Security, Blockchain, Drohnen & Unmanned Systems, Future Mobility sowie Human Robotics. Ganz klar, dass auch Unternehmen aus Bielefeld kurz vor der Fußball-WM die Gelegenheit nutzen, sich dem internationalen Publikum zu präsentieren.

Wie beispielsweise die Firma Sternberg. Mit über 500 Kunden und weit mehr als 17.000 Nutzern gehört sie zu den führenden deutschen Anbietern von Softwarelösungen im Sitzungsmanagement. 1990 in Bielefeld gegründet, beschäftigt das Unternehmen heute 28 Mitarbeitende an drei Standorten.

Auch der ausgewiesene Spezialist für Rechnungswesen-Software im Umfeld führender Unternehmenslösungen ist in Hannover am Start. Diamant Software aus Bielefeld verfolgt den Anspruch, mit dem Gesamtpaket bestehend aus der modular aufgebauten Rechnungswesen-Lösung „Diamant/3“, der Einführungsunterstützung und durchgehender Betreuung die Arbeit der Kunden spürbar zu erleichtern.

Um effektives und transparentes Teamwork und Prozessmanagement geht es bei greenique, ein Geschäftsbereich der acocon GmbH. Die Bielefelder präsentieren sich in Hannover als Softwareentwickler und Atlassian Gold Solution Partner, spezialisiert auf Prozessoptimierung und IT Servicemanagement.

Ceyoniq Technology optimiert Geschäfts- und Kommunikationsprozessen. Seit mehr als 25 Jahren betätigen sich die Bielefelder mit bundesweiten Standorten und mehr als 150 Mitarbeitenden als Hersteller intelligenter Softwarelösungen in den Bereichen DMS, ECM & EIM auf Basis der Informationsplattform nscale. Daten werden zu werthaltigen Informationen aufgewertet und Dokumente revisionssicher und beweiskräftig archiviert.

Mit Dokumenten und Daten hat auch die rosenberger | data, ein Geschäftsbereich der Rosenberger GmbH & Co.KG, sehr viel Erfahrung. Digitale Archivierung, Scandienstleistungen, Dokumenten-Management- und Workflow-Systeme sind u. a. die Spezialgebiete. Das Portfolio zu diesen Themen umfasst Hard- und Software, Beratung, Entwicklung, Projektabwicklung und Integrationslösungen.

Anhand eines Exponats zeigen die Fachleute von tecmasters auf der Messe anschaulich den Dokumenten-Lebenszyklus: vom ersten Schritt, dem Scannen, über die Verarbeitung bis zur nativen Archivierung. Der Fokus des Bielefelder Softwareentwicklungsunternehmens liegt auf der revisionskonformen Archivierung von Dokumenten im SharePoint durch den Active Repository Manager, kurz „ARM“ genannt.

Über 40 Lösungen stellt die bpi solutions auf der Cebit vor. Das Bielefelder Software- und Beratungshaus unterstützt seine Kunden seit Beginn der 1980er Jahre mit einem unternehmensübergreifenden Lösungskonzept von einfach zu bedienender Standardsoftware und branchenorientierten Lösungen in der Möbelindustrie, Logistik und anderen Branchen.

Um professionelle Netzwerklösungen geht es bei SEH Computertechnik. Kernbereiche sind der Netzwerkdruck und die Nutzung von USB-Geräten. Bekannt ist das Unternehmen für maßgeschneiderte Lösungen für individuelle Anforderungen. In Hannover wird u. a. die Messeneuheit IH-304 vorgestellt – ein auf Industrieumgebungen spezialisierter USB-Hub, mit dem bis zu vier USB-Geräte an einem einzigen USB-Port genutzt werden können. Durch USB 3.0 SuperSpeed sind höchste Datenübertragungsraten garantiert.

Auch bei AGFEO steht Qualität „Made in Germany“ auf dem Programm. Der führende Anbieter von kleinen und mittleren Kommunikationssystemen wurde vom deutschen Fachhandel mehrfach zum „Hersteller des Jahres“ gewählt. AGFEO entwickelt auch Spezialfunktionen für unterschiedliche Branchen, um den Kunden die professionelle Bedienung der Telefonanlagen so einfach wie möglich zu machen. Hierbei setzen die Bielefelder auf die Integration von Smartphones, die Kompatibilität mit diversen Software-Produkten und die lückenlose, sichere Vernetzbarkeit.

Außerdem ist die FH Bielefeld mit Innovationen vom Standort Minden auf dem Gemeinschaftsstand des Landes NRW vertreten. Der Forschungsschwerpunkt IFE (Forschung für Energiekonzepte) stellt zwei Projekte vor. Im SolarComputingLab werden von Informatikern smarte Anwendungen zur kurzfristigen und langfristigen digitalen Ertragsprognose und Fehlerdiagnose für Photovoltaikmodule im Feldeinsatz auf der Grundlage von Monitoringdaten entwickelt. Und beim Projekt SAFE zero-e werden für Hausfassaden die solaren Potenziale von Fassadenelementen und Umgebungsbauten berechnet, unter Beachtung von saisonalen Verschattungen.




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