Die Dusche fürs Geschirr

Miele fertigt seit 1929 Geschirrspülmaschinen in Bielefeld

Wem der Anblick von zu spülenden Geschirrbergen ebenso Unbehagen bereitet wie der Gedanke an Zeitaufwand und schrumpelige Hände, der weiß die fleißigen Haushaltshelfer aus Bielefeld zu schätzen: 1929 brachte das Traditionsunternehmen Miele die erste serienreife elektrische angetriebene Geschirrspülmaschine in Europa auf den Markt.

Mit dem Börsencrash kam die Produktion nahezu zum Erliegen, doch die Idee setzte sich durch: 1960 präsentierte Miele einen vollautomatischen Geschirrspülautomaten. Der Haushaltshelfer wurde im Laufe der Jahre immer weiter entwickelt. Zum Beispiel durch die Erfindung der Besteckschublade, die heute in patentierter 3D-Version auf dem Markt zu haben ist. Sie lässt sich in Breite, Tiefe und Höhe variieren und individuell an die Beladungssituation anpassen. Auch sperrigere Teile wie Schneebesen, Suppenkelle und Co. können auf diese Weise eine Dusche nehmen.

Rund 1.800 Mitarbeiter sind im 1916 gegründeten Werk Bielefeld beschäftigt. Es ist die zweitgrößte und zweitälteste Produktionsstätte des seit 1899 bestehenden Unternehmens mit Hauptsitz in Gütersloh. Neben Staubsaugern und Geschirrspülmaschinen für den Haushalt gehören auch Spülmaschinen für den gewerblichen Gebrauch und medizinische Reinigungs- und Desinfektionsautomaten zum Sortiment.

Auch wenn es ums Abtrocknen geht, bringt das Unternehmen Innovationen hervor. Beispielsweise die patentierte Auto Open-Trocknung. Am Ende des Spülprogramms öffnet sich dabei die Tür des Geschirrspülers einen Spalt. Durch die Frischluftzufuhr wird das Geschirr restlos trocken, eine spezielle Luftführung schützt die Arbeitsplatte vor Feuchtigkeit. Sicher nicht die letzte Erfindung des Unternehmens mit dem Motto „Immer besser“.

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