Natürlich Bielefeld! Lebenswert Karriere machen.

Bartosz Mielewczyk

Seiler bei Hanfwolf

Mit 20 Jahren packte Bartosz Mielewczyk in Polen seine Sachen und machte sich auf den Weg nach Bielefeld. Der Grund? Die Liebe. „Wir waren jung, haben nicht viel nachgedacht und einfach auf unser Herz gehört“, erzählt er. Ein Job musste her. Doch als gelernter und studierter Reiseverkehrskaufmann war die Suche zu dieser Zeit aussichtslos. Über ein spezielles Programm vom Arbeitsamt für junge Ausländer geriet er an die Firma Hanfwolf. Auch wegen seiner sehr guten Deutschkenntnisse bekam er den Job als Seiler sofort.

Inzwischen ist er seit rund 18 Jahren im Unternehmen tätig und seit über 20 Jahren glücklich in Bielefeld verheiratet sowie Vater von zwei Kindern. „Bielefeld ist der perfekte Ort, um eine Familie zu gründen. Okay, damals als wir herkamen, war es noch sehr ruhig und idyllisch hier. Das ist es auch heute noch, wenn man will, aber Drumherum hat sich die Stadt gut entwickelt und so ist ein großes Angebot an Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten entstanden“, so Bartosz Mielewczyk. Auch zukünftig möchte er mit seiner Familie in Bielefeld bleiben: „Denn wie der Ostwestfale es ganz bescheiden ausdrücken würde: Es ist gar nicht mal so schlecht hier.“

Felix Bayer

Softwareentwickler bei Sternberg Software

Felix Bayer ist im Allgäu aufgewachsen und hat in Kempten im Bereich Informatik „Game Engineering“ studiert. Und als wäre es Schicksal, lernte er auch seine heutige Lebenspartnerin aus Bielefeld über ein Videospiel kennen. So führte ihn die Liebe nach dem Studium Anfang 2017 nach Ostwestfalen. „Ich bin ja eher ein Landei – dagegen ist Bielefeld richtig groß“, so Felix Bayer. „Aber im Gegensatz zu anderen Großstädten ist es hier schön überschaubar und entspannend. Kurz gesagt Bielefeld hat genau die richtige Größe!“

Als leidenschaftlicher Programmierer ist er bei Sternberg Software gelandet. „Die Arbeit macht sehr viel Spaß. Derzeit arbeite ich an der Weiterentwicklung einer speziellen App. Und auch die Kollegen und das Arbeitsklima sind super – ich bin sehr zufrieden hier“, erzählt Felix Bayer. Bisher hatte er leider wenig Zeit die Stadt genauer zu erkunden, aber der Teutoburger Wald gefällt mir sehr gut und erinnert mich an meine Heimat.“

Louis Coenen

Geschäftsführer bei Piening

Vor rund 21 Jahren startete Louis Coenen als Bürohilfskraft während des Studiums seine Karriere bei Piening. Seither ist er stetig mit dem Unternehmen gewachsen und seit diesem Jahr an der Seite von Holger Piening Geschäftsführer. „Als ich im Unternehmen angefangen habe, hatte Piening circa 300 Mitarbeiter, inzwischen sind über 8.000 Menschen bei uns beschäftigt“, erzählt er. Nach 20 Jahren in Emsdetten führte ihn die neue Aufgabe nach Bielefeld.

„Ich bin wirklich positiv überrascht, obwohl ich schon häufig zu Terminen in Bielefeld war, ist mir erst jetzt die ganze Pracht der Stadt bewusstgeworden. Es gibt viele grüne Ecken, eine ausgeprägte Restaurant- und Kneipenszene und tolle Plätze, wie zum Beispiel den Siggi oder den Emil-Groß-Platz, wo immer etwas los ist – man muss sich eben ein bisschen Zeit nehmen, um Bielefeld zu entdecken, aber es lohnt sich.“ Und auch auf den klischeehaft mürrischen und wortkargen Ostwestfalen ist Louis Coenen noch nicht gestoßen. „Die Menschen hier sind sehr offen und sympathisch. Wer in Bielefeld ein Lächeln gibt, der bekommt auch gerne eines zurück und das sagt für mich viel über die Menschen hier aus.“

Dr. Arash Rezaeian

Portfoliomanager bei den Stadtwerken Bielefeld

2011 kam Rezaeian für ein Stipendium an der Freien Universität Berlin aus dem Iran nach Deutschland. Nach Abschluss seines Studiums und Promotion im Bereich Energie- und Umweltmanagement suchte er nach einem passenden Jobangebot. „Es ist mir wichtig, dass es sowohl beruflich als auch menschlich passt“, erklärt er. Inhaltlich interessiert ihn insbesondere die Energieversorgung. Als bei den Stadtwerken eine Stelle in der Energiebeschaffung ausgeschrieben wurde, bewarb sich Rezaeian erfolgreich.

„Die Stelle ist sehr komplex und dadurch spannend. Meine Kollegen sind sehr offen und freundlich. Und die Stadtwerke unterstützen mich, wo sie können: Sie haben mir eine Wohnung zur Verfügung gestellt und helfen mir dabei, noch besser Deutsch zu lernen – dafür bin ich sehr dankbar“, sagt er. Anfangs wusste Rezaeian kaum etwas über Bielefeld. Daher führte ihn sein erster Ausflug direkt ins Historische Museum. „Die Industriegeschichte von Bielefeld finde ich äußerst interessant. Es ist beeindruckend, was die Stadt schon vor vielen hundert Jahren zu bieten hatte und wie sie sich stetig weiterentwickelt hat“, berichtet Rezaeian. „Miele, Dr. Oetker, Schüco, Dürkopp – Bielefeld ist ein starker Wirtschaftsstandort.“

Robert Kurpiun

Leiter Geschirrspüler Haushalt bei Miele

Nach zehn Jahren in einem renommierten Unternehmen an unterschiedlichen Standorten Deutschlands wünschte sich Robert Kurpiun eine berufliche Veränderung. Ein Headhunter führte ihn so zum Unternehmen Miele in Bielefeld. „Damals war ich offen für vieles, aber heute bin ich sehr froh, zu Miele gekommen zu sein“, erzählt er. „Denn Miele hat als Arbeitgeber viel zu bieten: Ich konnte hier nicht nur meinen Verantwortungsbereich ausweiten, auch das familiäre Miteinander und die langfristig nachhaltige Ausrichtung des Unternehmens gefällt mir sehr.“

Kurze Zeit später konnte auch seine Frau ihm nach Bielefeld folgen. „Uns gefällt es hier“, sagt Robert Kurpiun. „Allein die intakte Infrastruktur, die kurzen Wege und die gute Verkehrsführung machen das Leben viel entspannter als in vielen anderen Städten.“  Gemeinsam mit ihren zwei Kindern wohnen sie im Stadtteil Hoberge direkt am Wald. „Wir leben mitten im Grünen, ich brauche zehn Minuten von der Arbeit nach Hause und genauso schnell bin ich auch in der Innenstadt – einer der größten Einkaufsmetropolen OWLs. Kurz gesagt: Man kann hier sehr gut leben und auch Freunde finden – auch wenn ich als Rheinländer denke, dass dem einen oder anderen Ostwestfalen ein bisschen mehr Lockerheit beim ersten Kontakt gut zu Gesicht stehen würde.“

Georg Willmes

Leiter Produkt-Marktmanagement bei BOGE

Nach rund zehn Jahren im strategischen Produkt- und Marktmanagement in einem Industriekonzern in Köln, wollte Georg Willmes neue Aufgaben und Herausforderungen erleben. Der Arbeitsmarkt bietet Deutschlandweit vielfältige Möglichkeiten in dieser Branche, doch am Ende fiel seine Wahl auf das Unternehmen BOGE in Bielefeld. „Die Stadt hat uns positiv überrascht“, erzählt er. „Es ist viel idyllischer und grüner, als wir bisher gelebt haben. Es gibt weniger Abgase, weniger Außenlärm, tolle Einkaufmöglichkeiten, die man sogar samstags stressfrei nutzen kann und der Wohnraum ist absolut bezahlbar – wir konnten uns sogar vergrößern. Ach, und einen Kindergartenplatz haben wir auch auf Anhieb bekommen. Das ist in Köln nahezu aussichtlos und hat uns echt frustriert.“

Als neuer Leiter des Produkt- Und Marktmanagements bei BOGE hat der Wechsel nach Bielefeld für Georg Willmes auch einen großen Karriereschritt mit sich gebracht, aber das war nicht seine einzige Motivation: „BOGE ist ein familiengeführtes Unternehmen und das merkt man auch in der Vergabe von Chancen und Verantwortung – man hat die Möglichkeit mitzugestalten und das war mir sehr wichtig.“ Nach nun über einem halben Jahr in Bielefeld, stellt Georg Willmes fest: „Die Ostwestfalen sind einfach zu bescheiden. Während sich die Kölner immer doppelt so gut verkaufen, wie sie sind, verkauft sich der Ostwestfale nur halb so gut, wie er ist. Die Bielefelder dürfen da ruhig mal eine Schuppe drauflegen, denn das wäre absolut berechtigt.“

Roland Lieb

E-Learning Entwickler bei der Creos Lernideen und Beratung GmbH

Die Creos Lernideen und Beratung GmbH in Bielefeld war für Roland Lieb das Licht am Ende eines langen Tunnels. Denn nach seinem Master in Medien- und Bildungsmanagement an der Pädagogischen Hochschule in Weingarten, bei seinem Heimatort Ravensburg, startete für ihn ein nervenaufreibender Bewerbungsmarathon. „Der Umgang mit mir als Bewerber war zum Teil sehr unprofessionell: Die Gespräche erinnerten an ein Pokerspiel und in einem konkreten Fall ließ ein Unternehmen nach einer Zusage nie wieder von sich hören“, berichtet Roland Lieb. Zum Glück entdeckte er das Stellenangebot von Creos.

Nach diesen ernüchternden Erfahrungen war seine Erwartungshaltung gering, doch hier war alles anders: „Schon nach den ersten Gesprächen war klar, dass man es hier mit ehrlichen, netten und authentischen Menschen zu tun hat“, erzählt er. Und sein Gefühl behielt recht: „In Ostwestfalen steht man zu seinem Wort. Und es ist toll, mit Menschen zusammenzuarbeiten, denen man vertrauen kann. Ich bin nun seit knapp einem Jahr hier und rundum zufrieden.“ Auch Bielefeld spielt dabei eine Rolle: „Die Stadt, die Burg, der Wald – vieles erinnert mich an Zuhause. Ich habe mich sofort heimisch gefühlt. Außerdem gefällt mir das Understatement der Bielefelder. Denn ich glaube, genau das ist das Geheimnis, das die Stadt und die Menschen hier so sympathisch und authentisch macht.“