1. September 2019
Partner des Monats: Baugesellschaft Sudbrack mbH

Auf Beton gebaut

Partner

Das Grundrezept für den Baustoff liefert die Natur: Zement aus Kalkstein und Ton, Sand und Kies sowie Wasser. Doch Beton ist nicht gleich Beton. Auf die Mischung kommt es an. Das weiß auch Roland Riestenpatt, Geschäftsführer der Baugesellschaft Sudbrack mbH. „Wir mischen den Beton in Sennestadt, wo sich unser Stahlbetonfertigteilwerk befindet, selbst und betreiben dort ein eigenes Betonlabor für unseren hochwertigen, frühfesten Beton.“ 30.000 Kubikmeter verlassen jedes Jahr das Bielefelder Werk. Bundesweit verbaut in Projekten des Bielefelder Bauunternehmens.

30.000 Kubikmeter Beton bringen satte 75.000 Tonnen auf die Waage. „Das liegt auch an dem im Beton verarbeitetem Stahl“, erklärt Roland Riestenpatt, der seit über 30 Jahren im Unternehmen arbeitet, seit 2003 als Geschäftsführer. Der Dipl. Ingenieur ist mit viel Leidenschaft und vor allem großer Expertise bei der Sache. Und hat sein „Handwerk“ im wahrsten Sinne des Wortes von der Pike auf gelernt. „Nach der Ausbildung zum Zimmermann habe ich mein Fachabitur angeschlossen und dann drei Jahre studiert. Ich war 22 Jahre alt, als ich zu Sudbrack kam“, blickt der heute 54-Jährige zurück. Seitdem hat er in dem traditionsreichen Bielefelder Unternehmen jeden Bereich intensiv kennengelernt. Beton gehört seine ganz besondere Leidenschaft. „Wir sind Betonprofis, sowohl in Sachen Fertigteile als auch für die Bereiche Rohbau und schlüsselfertiges Bauen“, betont Roland Riestenpatt. In Sennestadt befindet sich das Fertigteilwerk des Unternehmens. Hier entstehen auch die bis zu 45 Meter langen Betonbinder. „Das können nur eine Handvoll Unternehmen bundesweit“, erklärt der Geschäftsführer, der eine Nische gefunden und das Unternehmen konsequent darauf ausgerichtet hat. „Wir konzentrieren uns auf das, was wir können: Beton und schlüsselfertiges Bauen.“ 

In Bielefeld zuhause, bundesweit aktiv

Als er 2003 die Geschäftsführung übernahm, stellte er die Weichen für das Unternehmen neu. Und traute sich was. „Das Marta in Herford zu bauen, war für uns eine solche Herausforderung“, erinnert er sich. Eines von vielen Beispielen, wo sich die Stärke des mittelständischen Unternehmens offenbart: Es realisiert auf die Wünsche der Bauherren abgestimmte Lösungen. Deutschlandweit. In Hamburg-Bahrenfeld war Sudbrack am Bau des Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY beteiligte. „DESY ist das deutsche Pendant zum CERN in der Schweiz, hier wird geforscht, aber es werden ebenfalls große Teilchenbeschleuniger gebaut und betrieben.“ Doch neben bundesweiten Projekten sind es zahlreiche lokale Bauprojekte, an denen das Bielefelder Unternehmen mit seinen 115 Mitarbeitenden involviert ist. Den moBiel Betriebshof in Sennestadt verantwortet Sudbrack ebenso wie das Altenpflegeheim für das Johanneswerk oder das Carolinen-Verwaltungsgebäude der Mineralquellen Wüllner GmbH. Und freut sich über erteilte Aufträge wie die für die Sporthalle der Luisenschule oder für das Kinderzentrum Bethel in Bielefeld. „Dafür braucht es gut ausgebildete Fachkräfte“, so der Geschäftsführer mit Blick auf die bei Sudbrack beschäftigen Ingenieur*innen, die die unterschiedlichsten Projekte begleiten. Denn: Es gibt so gut wie nichts, was die Baugesellschaft noch nicht gebaut hat und kaum eine Region Deutschlands, in der sie noch nicht tätig war. Ob Gewerbe- oder Industriebau, Stahlbeton, Fertigteilbau, Wohnungsbau, Einkaufs-/ und Logistikzentren, Umbau und Sanierung, Stadien und Sportstätten, U-Bahn-Schächte, Tunnel und Brücken, die Baugesellschaft Sudbrack verfügt in all diesen Bereichen über eine langjährige Erfahrung.

Beton aus Bielefeld

Im Schildescher Stadtteil Sudbrack – zugleich namensgebend – liegen die Wurzeln des 1935 gegründeten Unternehmens, das viele Jahre lang in der Apfelstraße zuhause war. Seit sieben Jahren ist die Verwaltung jetzt in Hillegossen verortet. Die bessere Verkehrsanbindung veranlasste das Unternehmen zum Umzug. Das Fertigteilwerk ist dagegen bereits seit den 1960er Jahren in Sennestadt beheimatet. „Wir sind Bielefeld“, betont Roland Riestenpatt, selbst Ur-Bielefelder und in Gadderbaum geboren, mit Blick auf die über 75-jährige Firmengeschichte. „Da verlässt man den Standort nicht. Das Spannende an der Region ist, dass wir hier unglaublich viele interessante und fest verwurzelte Mittelständler haben. Und: Wir sind eine starke Gemeinschaft.“ Dieses mit Leben zu füllen, ist für ihn nicht eine bloße Worthülse, sondern der Anlass sich als Partner der WEGE zu engagieren. „Das kommt aus Bielefeld bringt dies mit einem Satz treffend auf den Punkt“, so der Geschäftsführer, der nonchalant hinzufügt: „Und wir bauen das!“

Die Expertise der Baugesellschaft in Sachen Beton ist gefragt. „Das ist nicht einfach Betonkippen“, unterstreicht der Ingenieur. „Wie man ihn verdichtet und nachbehandelt – das ist eine Kunst. Beton ist eben nicht dreckig, sondern hart.“ Ein Baustoff, der viel aushält, tragfähig, erschütterungsdämpfend und widerstandsfähig gegen Feuer und Feuchtigkeit ist.

www.sudbrack.de

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