1. Februar 2020
Partner des Monats: Einrichtungspartnerring VME

Einigkeit macht stark

Partner

„Küken Alimente“. Der finnische Rockstar Samu Haber bewundert in einem Werbespot die „Küchenelemente“ von Interliving und kämpft auf sehr sympathische Weise mit der deutschen Sprache. Unter dem Motto „Das Wesentliche ist zu sehen“ spielte der Bielefelder Einrichtungspartnerring VME deutschlandweit den 30-Sekunden-Spot im Fernsehen, Kino, Online und Print – und geht nach dem großen Erfolg mit seinem europaweit bekannten Testimonial mit der Interliving Sofa Serie 4002 in die zweite Runde. Dieses Mal ist der „Sitzauszugsbequemlichkeitsfaktor“ Zungenbrecher und sprachliche Herausforderung. 

Seit über 55 Jahren arbeitet der Einrichtungspartnerring VME eng mit seinen Gesellschaftern und mit seinen Partnern zusammen. Damit hat es der Bielefelder Einkaufsverband mit seinen rund 100 Mitarbeitenden geschafft, zu einem der wichtigsten Möbelverbände in Deutschland zu werden. Nur wer als starkes Team auftritt und seine Stärken bündelt, wird sich auf dem lokalen Möbelmarkt weiterhin behaupten können – das ist das Credo. Dies betrifft die Positionierung, das Marketing und insbesondere den Einkauf. Durch die clevere Einkaufsgemeinschaft sichert der Einrichtungspartnerring VME die Wettbewerbsfähigkeit seiner rund 200 Gesellschafter, damit sie sich im lokalen Markt mit attraktiven Angeboten und Verkaufspreisen behaupten können. 

Davon profitieren mehr als 400 Einrichtungshäuser, Küchenfachmärkte, Polsterspezialisten oder Fachmärkte für Junges Wohnen bzw. Discount-Märkte in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Österreich, der Schweiz und Italien. Sortimente gibt es für alle Betriebstypen – vom kleinen Fachmarkt bis zum großflächigen Einrichtungshaus. 

„Im Mittelpunkt unserer Aktivitäten stehen die Leistungen gegenüber den Gesellschaftern und das Versprechen, unsere Anschlusshäuser optimal zu unterstützen. Wir bündeln Dienstleistungen, die den Gesellschaftern dabei helfen, erfolgreicher handeln zu können und verbinden als Wertegemeinschaft lokale Möbelhändler zu einer starken und bekannten Gemeinschaft“, erklärt Frank Stratmann, Hauptgeschäftsführer des Einrichtungspartnerrings VME. Dazu gehören u. a. zahlreiche gemeinsame Kampagnen, professionelle Flächenkonzepte, 360-Grad-Kommunikation und Aktionen am Point of Sale (POS), die Waren- und Unternehmermarke Interliving sowie weitere eigene Handelsmarken und echte Exklusivmodelle. 

Die Zukunft heißt Interliving

Seit 2017 gibt es „Interliving“ als Waren- und Unternehmermarke. Für Frank Stratmann die „wichtigste Marke für unsere Zukunftsausrichtung“. Interliving ist als Warenmarke erhältlich, d. h. die Häuser führen ausgewählte Interliving-Ware in ihrem Sortiment, behalten aber ihren bisherigen Namen. Rund 30 Möbelhändler mit rund 50 Möbelhäusern sind zusätzlich Teil der Unternehmermarke. Sie werden „Interliving Partner“ genannt. Sie tragen Interliving im Namen und profitieren dadurch von den Vorteilen der Marke und bieten ihren Kunden zum Beispiel einen besonderen Service. Wichtig dabei: Interliving ist ein Zusammenschluss starker Händler, die gemeinsam wachsen wollen. Sie bleiben jedoch zu 100 Prozent eigenständig.

„Küche“ und „Sofa“ bilden die stärksten Warengruppen, das Sortiment wird ständig erweitert – ebenso wie die Kommunikation: crossmedial und am POS mit reichweitenstarken Kampagnen, wie z. B. der Spot mit Samu Haber. „Wir bieten unseren Gesellschaftern mit der Marke Interliving eine hervorragende Zukunftsperspektive, die nicht nur ein durchdachtes Möbelsortiment, sondern auch durch die konsequente Markenführung und das große Marketingpaket punktet,“ so Frank Stratmann. Der Erfolg gibt dem Bielefelder Einrichtungspartnerring recht: 2018 konnten 1.246 Milliarden Euro zentralreguliertes Einkaufsvolumen erzielt werden.

Wer weiterhin erfolgreich sein will, muss am Puls der Zeit bleiben und auf allen Kanälen präsent sein. So ist Interliving bei Facebook, Instagram, Pinterest und YouTube vertreten, um die Markenbekanntheit weiter zu erhöhen und die Kunden ins Möbelhaus zu locken. Auch der Einrichtungspartnerring ist bei Facebook aktiv. Die Aktivitäten sollen weiter ausgebaut werden, um eine noch breitere Vernetzung zu erreichen und vor allem die Markenbildung und das Employer Branding voranzutreiben. Deshalb ist das Unternehmen Partner von „Das kommt aus Bielefeld“: „Keins unserer Mitglieder ist in Bielefeld ansässig, aber wir wollen aus der Region heraus unsere Gesellschafter stärken und unterstützen. Wir sind gerne dabei, wenn es darum geht zu zeigen, was der Wirtschaftsstandort Bielefeld zu bieten hat. Wenn wir damit dazu beitragen können, dass Experten und Arbeitnehmer nach Bielefeld kommen, profitieren wir selbst davon“, unterstreicht Frank Stratmann.  „Auch wir als Verband müssen für Arbeitnehmer und Young Professionals attraktiver werden und wollen unseren Auftritt als Arbeitgeber stärken.“

Digitalisierung mit Augenmaß

Natürlich ist auch die Digitalisierung ein großes Thema beim Einrichtungspartnerring VME. „Die Möbelbranche hat die Digitalisierung bisher in weiten Teilen verschlafen“, berichtet Chief Digital Officer Sebastian Moos. „Es gibt einen riesigen Nachholbedarf. Das Geschäftsmodell hat sich in den letzten Jahren nicht wirklich verändert, aber auch Internet Pure Player tun sich sehr schwer, wirklich in Gang zu kommen.“ Momentan habe der stationäre Handel noch einen großen Infrastruktur-Vorteil. Von der Ausstellung über die Beratung bis hin zu Lieferung und Montage. „Aber natürlich kann jederzeit ein Start-up mit einer disruptiven Idee diese Vorteile auf einen Schlag zunichtemachen“, warnt der CDO. „Aus diesem Grund beschäftigen wir uns intensiv mit der Digitalisierung. Aber wenn wir bei uns im Hause über Digitalisierung sprechen, dann ist das nicht IT. IT darf immer nur eine Unterstützung sein. Sie darf kein Mittel zum Zweck werden. Deswegen steht im Rahmen unserer Digitalisierungsaktivitäten vor allem der kulturelle Wandel im Fokus: Wie überwinden wir Silo-Denken? Wie schaffen wir echtes Teamwork? Wie bekommen wir Mitarbeiter, unsere Gesellschafter und auch Kunden dazu, in kleinen agilen Teams neue Ideen zu entwickeln, zu testen und als Services nutzbar zu machen?“

Keiner kann besser herausfinden, wie der Möbelhandel in fünf oder zehn Jahren aussieht als unsere Kollegen, Gesellschafter und Kunden.

Ganz klar: Letztlich wird IT benötigt, um eine gute Idee zu automatisieren und auch skalieren zu können. Und dafür haben die Bielefelder hauseigene Expert*innen, die diese Themen unterstützen oder übernehmen. „Aber erst einmal muss diese neue, innovative Idee für den stationären Möbelhandel der Zukunft gefunden werden“, stellt Sebastian Moos fest. „Und keiner kann besser herausfinden, wie der Möbelhandel in fünf oder zehn Jahren aussieht als unsere Kollegen, Gesellschafter und Kunden.“

In direkten Kontakt treten heißt das Zauberwort. Deshalb finden jährlich zwei Möbel-Messen und zwei Fachsortimente-Messen – das sind Ganzjahressortimente aus den Bereichen Accessoires, Glas, Porzellan, Keramik, Haushalt, Textil, Teppiche und Leuchten – auf 12.000 qm im eigenen Messezentrum in Bielefeld-Hillegossen statt. Dabei werden auch künftige Trends identifiziert. 2020 sind übrigens Kurven angesagt. Weiche Rundungen und fließende Formen – gern aus nachhaltigen Naturmaterialien, wie Baumwolle, Holz und Leinen. Bei den Farben stehen Gold (in Kombination mit Petrol, Weinrot oder Senfgelb), Pastellfarben, Mintgrün und warme Grüntöne im Mittelpunkt. 

Hier geht’s zu den TV-Spots:

Küche: https://www.youtube.com/watch?v=1OnWiTT9YwU

Sofa: https://www.youtube.com/watch?v=OSe5lDFL9gI

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