6. April 2020
DFA Bielefeld nutzt Kapazitäten

Einstieg in die Mund-Nasen-Schutzmasken-Produktion

Foto: DFA

Bielefeld Unternehmensnews

Statt Akustikmaterialien vor allem für VW, Audi, BMW und Daimler produziert die Dr. Freist Automotive Bielefeld GmbH zurzeit Mund-Nasen-Schutzmasken (SONO MN), die durch eine Sonderzulassung des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zum Einsatz für den medizinischen Bereich geeignet sind. Ferner können Betreiber und Personen systemrelevanter Bereiche beliefert werden.

In der Corona-Krise zeigt sich das innovative, mittelständische Familienunternehmen, wie in seinem Kerngeschäft – der Entwicklung und Herstellung von akustischen Isolationsprodukten für die Automobilindustrie – als begeisterter Problemlöser. Den Stillstand seiner Meltblown-Anlagen hat das Bielefelder Unternehmen verhindert, indem es die Kapazitäten für die Produktion von Mund-Nasen-Schutzmasken nutzt. Das Bielefelder Unternehmen, das derzeit über 350 Mitarbeiter*innen beschäftigt und seit Jahren eigenes Mikrofaservlies aus Polypropylen herstellt, hat schnell und pragmatisch agiert.

Aufgrund der kurzen Produktentwicklungszeit (Start: 20.3.2020) wird der Nasen-Mund-Schutz allerdings aktuell als „Bausatz“ ausliefert. Der Lieferumfang besteht aus Filtermaske, selbstklebendem Nasenclip, Gummiband und Montageanleitung. Die Masken, die nicht nach FFP2 Norm zertifiziert sind, werden als kleinste Losgröße zu 10.000 Stück in Kartons auf Einwegpalette verkauft. Kleinere Losgrößen sind, so das Unternehmen, zurzeit leider nicht darstellbar.

Durch Großaufträge der öffentlichen Hand, deren Zielsetzung es ist, unser Produkt innerhalb Deutschlands so zu verteilen, dass die Versorgung unseres Gesundheitssystems bestmöglich gesichert wird, ist ein Großteil der Produktionskapazität quasi ausverkauft.

Bestellungen der Mund-Nase-Schutzmasken (SONO MN):
Sono-MN@dfabielefeld.de
www.dfabielefeld.de

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