25. Juli 2019
Lechtermann-Pollmeier

Elektro-Auto Pionier: mit erstem 4,7 t Elektro-LKW in Bielefeld

Unternehmensnews

Die Lechtermann-Pollmeier Bäckereien GmbH & Co. KG ist Vorreiter der stetig wachsenden E-Mobilitäts-Bewegung. Bei der Umstellung auf Elektromobilität lag dem Unternehmen besonders der Umweltaspekt am Herzen. Das Unternehmen sieht sich in der Verantwortung, die hohe Abgasbelastung zu senken und dabei als einer der ersten den Klimaschutz durch Elektromobilitätslösungen zu stärken.

Seit dem 16.04.2019 können die Bielefelder Einwohner/innen das neue E-Fahrzeug des Bäckerreibetriebs begutachten und durch die Straßen fahren sehen. Der 4,7 Tonnen schwere Low-Liner bewegt sich dabei fast geräuschlos. Für die Umstel-lung der Fuhrparkflotte der regionalen Handwerksbäckeri war es dem Unternehmen besonders wichtig, dass das gleiche Ladevolumen erreicht wird, wie bei den vorhergegangenen Verbrennermotoren. Die Bäckerei beliefert dabei täglich rund 37 Filialen. 6 Nutzfahrzeuge sollen insgesamt noch auf den E-Antrieb umgerüstet werden und vorrangig durch die firmen-eigene PV-Anlage geladen werden. Dabei spart das Unternehmen bis zu 86% der CO2 Emissionen ein.

Der Automobilhersteller Saic erfüllt mit seinem MAXUS V80 die gewünschten Kriterien und bringt dabei noch eine An-triebsleistung von 96KW auf die Straße. Stephan Lechtermann: „Wir haben lange nach dem passenden E-LKW gesucht, und haben mit SAIC den passenden Hersteller gefunden“. Die realistische Reichweite von 120 km ist für den Bielefelder Bäckereibetrieb mehr als ausreichend. Das Nutzfahrzeug ist zudem noch eine echte Neuheit auf dem deutschen Markt. Das Modell ging erst Anfang 2019 in den Verkauf.

Die Umsetzung der Umstellung auf E-Fahrzeuge erfolgte im Rahmen des Projektes „Fit2load – Planung und Implementie-rung eines Mobilitätskonzeptes zur CO2-armen Nutzung von Elektromobilität im Bereich des Filiallieferverkehrs mit Fokus auf eine intelligente und wirtschaftliche Netzintegration“ welches von der Fachhochschule Bielefeld ins Leben gerufen wurde. Dabei wurde die FH von dem Ladesäulenhersteller Westaflex GmbH und dem Spezialisten für Ladeinfrastruktur Archimedes Technik GmbH unterstützt. Die Ziele des Projekts waren dabei klar definiert: Emissionen, die durch den Liefer-verkehr des Bäckereiunternehmens entstehen, deutlich zu reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, bot das in Herford ansässige Unternehmen Archimedes Technik GmbH sofort Ihre Unterstützung an. Der Energiedienstleister bietet dabei Unternehmen ein auf deren Bedürfnisse maßgeschneidertes Elektromobilitätskonzept und schafft die ideale Lösung zwi-schen Elektrofahrzeugen und dem vorhandenen elektrischen Energiesystem. „Durch die hohe Planbarkeit eignen sich besonders gewerbliche Fahrten gut, um eine Umstellung auf elektrische Fahrzeugflotte vorzunehmen.“ sagt Stefanie Balzarek von der Archimedes Technik GmbH. Aufbauend auf ihrer langjährigen Erfahrung, wurde auch bei der Lechter-mann-Pollmeier GmbH & Co. KG ein ganzheitliches Energiekonzept entwickelt, das den Fuhrpark des Bielefelder Bäckerei-betriebs sukzessiv auf Elektrofahrzeuge umstellt. In Verbindung mit dem Know-How der Fachhochschule wurde zudem ein Lademanagementsystem entwickelt, welches den Ladevorgang von Fahrzeugflotten unter Berücksichtigung des vorgela-gerten elektrischen Netzes von Eigenerzeugungssystemen wie z. B. Photovoltaik und Blockheizkraftwerken sowie eventuel-ler Fahrzeugpriorisierungen dynamisch optimiert.

Bei den Lechtermann-Pollmeier Bäckereien ist der erste wichtige Schritt in Richtung Elektromobilität getan und das erste Lieferfahrzeug zunächst nur der Anfang. In den kommenden Monaten sollen weitere E-Fahrzeuge folgen, um den Klima- und Umweltschutz mit dem Bereich „Elektromobilität“ weiter voran zu treiben und als gutes Beispiel voranzugehen.

Über das Projekt „Fit2Load“
Fachhochschule Bielefeld, Westaflex und Archimedes Technik entwickeln Mobilitätskonzept, um Filialverkehr der Lechtermann-Pollmeier Bäckereien auf CO2-arme Elektromobilität umzustellen und den Fuhrpark intelligent und wirtschaftlich ins Netz zu integrieren.

Bielefeld, Februar 2018 – Klima- und Umweltschutz werden immer größer geschrieben. Mit Blick auf die Zukunft kommt kaum jemand um dieses entscheidende Thema herum. Da Transport und Verkehr zu den wesentlichen Bausteinen der deutschen Wirtschaft und des privaten Lebens gehören und außerdem ausschlaggebend zur Umweltbelastung beitragen, gewinnt vor allem auch das Thema Elektromobilität zunehmend an Bedeutung. Um die Emissionen zu reduzieren, die beim täglichen Beliefern ihrer 37 Fachgeschäfte entstehen, haben die Lechtermann-Pollmeier Bäckereien Bielefeld mit
Fit2Load ein Projekt initiiert, bei dem der Fuhrpark auf Elektrofahrzeuge umgestellt werden soll. Fachhochschule Bielefeld, Westaflexwerk und Archimedes Technik werden ein Konzept entwickeln, um den Filialverkehr auf CO2-arme Elektromobilität umzustellen und die Ladevorgänge für den Fuhrpark intelligent und wirtschaftlich ins Stromnetz zu integrieren. Im Rahmen des Projektes sollen Lösungen entwickelt werden, die unter Berücksichtigung des vorgelagerten Stromnetzes und eigener Anlagen zur Stromerzeugung wie BHKW oder PV-Anlagen eine ökologische und ökonomisch optimale Ladung der Fahrzeugflotte ermöglichen. Als Projektleiter übernimmt Archimedes Technik die Konzeptionierung der Ladesteuerung und baut die Energie- und Ladeinfrastruktur. Die Fachhochschule Bilefeld entwickelt die Software für die intelligente Ladesteuerung und Westaflex liefert die benötigten Ladesäulen. „In dem Projekt wollen wir ein modernes, leistungsfähiges Lademanagement entwickeln, bei dem jedes Fahrzeug nach Bedarf geladen wird, um hohe Lastspitzen zu vermeiden“, erklärt Stefanie Balzarek von der Archimedes Technik GmbH. Danach wird dann beispielsweise das Fahrzeug, das zuerst den Standort wieder verlässt, mit der höchsten Leistung geladen. Die Fahrzeuge werden bevorzugt mit eigenerzeugtem Strom aus der Photovoltaikanlage geladen; alle Ströme werden transparent und nachvollziehbar abgebildet.

Bei diesem Text handelt es sich um eine Pressemitteilung Dritter. Für den Inhalt zeichnet sich die WEGE mbH nicht verantwortlich.

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