Bärenstarkes Filmgedächtnis

saltation hat eine Filmdatenbank für die Berlinale entwickelt

Wer hat nochmal die Hauptrolle gespielt? Wer saß im Regiestuhl? Und wie lautete der Titel eigentlich? Die wichtigsten Daten sind schon bei einem Film nicht ganz einfach zu behalten. Noch viel komplizierter wird es, wenn es bei der Berlinale um die vollständigen Informationen von rund 450 Werken geht. Mit einer Filmdatenbank hat die saltation GmbH & Co. KG mit Sitz in Bielefeld ein bärenstarkes Filmgedächtnis für die internationalen Filmfestspiele in Berlin entwickelt. 

Als im Frühjahr 2013 der erste Film beim alljährlichen Marathon für Cineasten lief, war eine Premiere bereits erfolgreich über die Bühne gegangen: In diesem Jahr kam erstmals die Filmdatenbank zum Einsatz, die das 2000 gegründete Unternehmen für IT-Beratung und Auftragsentwicklung mit 27 Mitarbeitern realisiert hat. Schon ab Mitte des jeweiligen Vorjahres werden bei der Berlinale bis zu 6.000 Filme eingereicht und gesichtet, die für die Veranstaltung infrage kommen. In einem Auswahlverfahren sucht eine Jury gegen Ende des Jahres etwa 450 Titel aus, die bei den Festspielen laufen.

Diese Filme werden jährlich in einem Film-Katalog zweisprachig beschrieben. Diese Daten erfasst ein Redaktionsteam in kürzester Zeit, damit der Printkatalog rechtzeitig in den Satz geht und pünktlich zur Veranstaltung vorliegt. Dazu hat das Unternehmen eine internetbasierte Filmdatenbank konzipiert, die die Redakteure ohne vorherige Software-Installation von überall aus nutzen können. Ein Rechte- und Rollenkonzept ermöglicht die Verteilung von Zuständigkeiten.Verschiedene Workflow-Stadien vereinfachen den Freigabe-Prozess eines Datensatzes, ein angebundener Satzprozessor ermöglicht die vollautomatische Erzeugung einer PDF-Vorschau jeder Katalogseite. 

Die Filmdatenbank aus Bielefeld trägt dazu bei, dass Jahr für Jahr die silbernen und goldenen Hauptstadtbären bei den Preisträgern ein würdiges Zuhause finden.

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