Die EggCam von insensiv beherrscht mehr als nur die Kunst, Eier zu zählen.

Eiern auf der Spur!

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Routiniert klopft Herr Müller sein Frühstücksei auf, um dann in Richtung seiner Frau vorwurfsvoll festzustellen: „Berta, das Ei ist hart.“ Der Loriot Sketch um das gefühlt gekochte viereinhalb Minuten-Ei ist legendär. Um solche „Szenen einer Ehe“ gar nicht erst aufkommen zu lassen, behandelt das Bielefelder Unternehmen insensiv schon rohe Eier mit smarter Technik. Und setzt statt auf Gefühle auf intelligente Bildverarbeitung, um Prozesse zu optimieren, zu automatisieren und zu digitalisieren.

Die intelligente Technik der EggCam kommt in Hühnerställen zum Einsatz. Sie wird über einem Transportband positioniert und zählt die darauf liegenden Eier. Doch eben nicht nur. In Verbindung mit einem Computer und einer intelligenten Software ist das System des Bielefelder Unternehmens weit mehr als ein optischer Eierzähler mit 2-D-Technologie. Die EggCam weiß, wie ein Ei aussieht, kann zwei eng beieinanderliegende Eier als solche ausmachen und unterscheiden, Verformungen feststellen und auch das Gewicht der einzelnen Eier ermitteln. Möglich ist dies durch speziell entwickelte und im System hinterlegte mathematische Algorithmen. Und durch sogenanntes Machine Learning bringt sich das System auch noch selbst bei, Aufgaben besser zu lösen und optimiert sich.

Legebetriebe erhalten durch die EggCam – es gibt sie in verschiedenen Ausführungen abhängig von der Breite der eingesetzten Transportbänder – wiederum eine Vielzahl von Rohdaten. Sie liefern nicht nur einen Überblick über die Ertragfähigkeit der Tiere, sondern lassen auch Rückschlüsse auf die Tiergesundheit zu. Beispielsweise dann, wenn die Eier stark verschmutzt sind. Durch den systematischen Einsatz der Geräte können auch eventuelle Veränderungen in der Hühnerhaltung, wie mehr oder weniger Licht und Wärme, erfasst und dokumentiert werden. Letzteres ist auch mit Blick auf Bio-Eier interessant, damit Betriebe u.a. eine lückenlose Dokumentation nachweisen können.

Doch nicht nur in der Landwirtschaft ist das mittelständische Unternehmen Ansprechpartner. Auch für Industrie und Handel bietet die insensiv GmbH kundenspezifische Entwicklungen im Bereich Bildverarbeitungssysteme mit dem Schwerpunkt „intelligente Kameras“. Entwickelt werden die Komponenten, wie Software und Elektronik, übrigens inhouse. Und sind – wie das Kochen von Frühstückseiern – eine Wissenschaft für sich.

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