1. März 2020
Buchtipp: Die 5 Stunden Revolution

Wer Erfolg will, muss Arbeit neu denken

Storys

Von 8 bis 13 Uhr im Büro – bei gleichem Gehalt und Urlaubsanspruch. Für die Mitarbeitenden der Rheingans Digital Enabler ist dies längst Alltag. Die Bielefelder IT-Agentur setzt die 25-Stunden-Woche seit November 2017 um. In seinem Buch „Die 5-Stunden-Revolution. Wer Erfolg will, muss Arbeit neu denken“ – erschienen im Campus Verlag – hat Geschäftsführer Lasse Rheingans jetzt aufgeschrieben wie „New Work“ aussehen kann. 224 Seiten stark – und jenseits der 25-Stunden-Woche verfasst. In sieben Kapiteln erklärt er, wie er auf die Idee kam, beschreibt die ersten gemeinsamen Schritte mit seinen Mitarbeitenden in das Experiment und macht deutlich, wie und unter welchen Bedingungen Unternehmen und Mitarbeitende von dem Modell profitieren. Statt nach dem TINA-Prinzip (There is no alternative) im Hamsterrad zu landen und sich zwischen „mehr Zeit“ und „mehr Geld“ entscheiden zu müssen. Und ohne zu verschweigen, wo das Modell gescheitert ist. Dabei rechnet Lasse Rheingans in seinem Buch vor, dass der verkürzte Arbeitstag Unternehmen unterm Strich nicht mehr kostet. Allerdings räumt er auch ein, dass Unternehmen, in denen viel Kapital in Maschinen und Anlagen investiert wurde, ohnehin 24/7 arbeiten. Da werde es länger dauern, das 5-Stunden-Modell umzusetzen. Vor allem aber ist Autor und Unternehmer Lasse Rheingans – der für sein Konzept 2019 den 1. Platz des XING New Work Awards erhielt – davon überzeugt, dass die Digitalisierung zum größten Förderer des 5-Stunden-Tags im Unternehmen werden kann.

Foto: Nils Hendrik Müller

Unternehmen müssen verstehen, dass Arbeit heutzutage weder Zeit noch Ort ist. Alles was zählt ist das Ergebnis.

Lasse Rheingans

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