9. April 2026

Eine Erfolgsgeschichte mit Zukunft:

30 Jahre „Bielefelder Modell“

Foto (v.l.n.r.): Ingo Nürnberger, Sabine Kubitza, Kirsten Hopster (Vorstandsvorsitzende Kreisverband AWO Bielefeld), Oliver Klingelberg. (Copyright BGW/Susi Freitag)

  • Seit 1996: Wohnen im vertrauten Quartier mit umfassender Versorgungssicherheit
  • Zentraler Baustein der pflegerischen Versorgung in Bielefeld
  • Konzept wird in elf Quartieren mit drei Sozialpartnern umgesetzt

Seit 1996 setzt die BGW Bielefelder Gesellschaft für Wohnen und Immobiliendienstleistungen mbH mit verschiedenen Kooperationspartnern das „Bielefelder Modell“ in die Praxis um.

„Das richtungsweisende Konzept wurde in den vergangenen drei Jahrzehnten kontinuierlich weiterentwickelt, um sich den verändernden Herausforderungen anzupassen“, erklärt BGW-Geschäftsführerin Sabine Kubitza und betont: „Die zentrale Idee ist aber von Beginn an unverändert geblieben: selbstbestimmtes Wohnen im vertrauten Quartier mit umfassender Versorgungssicherheit, und das bislang ohne Servicepauschale zu gewährleisten.“

Aktuell wird das „Bielefelder Modell“ in elf Quartieren mit Partnern wie der AWO, der Initiative „Gepflegt Wohnen e.V.“ und dem DRK Soziale Dienste umgesetzt. Das Konzept zieht auch nach drei Jahrzehnten bundesweit Aufmerksamkeit auf sich und wird mittlerweile in anderen Städten wie München, Mainz oder auch Hamburg umgesetzt.

Im Mittelpunkt steht ein ganzheitlicher Ansatz: Einbezogen in bestehende Wohnquartiere und in guter infrastruktureller Anbindung bietet die BGW älteren Menschen oder Menschen mit Behinderung komfortable und barrierefreie Wohnungen. Kombiniert ist dieses Angebot mit einem Wohncafé als Treffpunkt und Ort der Kommunikation, der allen Menschen in der Nachbarschaft offensteht.

Gleichzeitig bietet ein sozialer Dienstleister ein umfangreiches Leistungsangebot im unmittelbaren Quartiersbezug. Auf die Hilfs- und Betreuungsangebote können alle Mieterinnen und Mieter zurückgreifen, müssen diese aber nur im tatsächlichen Bedarfsfall bezahlen.

„Wir schaffen Raum für Begegnungen und fördern damit eine aktive Nachbarschaft. So können Strukturen wachsen, die ein lebenslanges Wohnen in der vertrauten Umgebung ermöglichen“, beschreibt Oliver Klingelberg, Teamleiter Sozialmanagement bei der BGW, einen wesentlichen Baustein des „Bielefelder Modells“.

„Gemeinsam mit der Stadt Bielefeld und unseren Kooperationspartnern sind wir sehr aktiv, um das ‚Bielefelder Modell‘ zukunftssicher zu machen“, erklärt Sabine Kubitza und Oliver Klingelberg ergänzt: „Der Einsatz von Präsenzkräften im Quartier, die beispielsweise eine hauswirtschaftliche oder soziale Qualifikation haben, stärkt den interdisziplinären Ansatz und hilft, das knappe Gut der examinierten Pflege auf die Kernkompetenzen zu konzentrieren. Zudem gilt es stetig neue Wege zu finden, die umfassende Versorgungssicherheit im Quartier als zentralen Modellbaustein nachhaltig finanziell abzusichern.“

Bielefelds Erster Beigeordneter Ingo Nürnberger weist darauf hin, dass der Rat der Stadt Bielefeld die beschriebenen Herausforderungen bereits vor geraumer Zeit erkannt hat: „Wir wissen, dass das‚ Bielefelder Modell‘ in einer alternden Gesellschaft einen großen Beitrag zur Teilhabe und einer wohnortnahen Unterstützung leistet. Barrierefreies Wohnen, gelebte Nachbarschaft und eine quartiersorientierte Pflege sind ein richtig gutes Paket. An zehn Standorten sichert die Stadt gemeinsam mit der BGW und den Sozialpartnern mindestens bis 2028 die Quartiersarbeit des AWO-Kreisverbandes Bielefeld und von MellyCox/Gepflegt Wohnen e.V. finanziell ab.“

Bei diesem Text handelt es sich um eine Pressemitteilung Dritter. Für den Inhalt zeichnet sich die WEGE mbH nicht verantwortlich.

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BGW

Die BGW (Bielefelder Gesellschaft für Wohnen und Immobiliendienstleistungen mbH) ist nicht nur das größte Unternehmen der Immobilienwirtschaft in Bielefeld, sondern mit knapp 12.000 eigenen Wohnungen auch die Nummer 1 in Ostwestfalen-Lippe.

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