Zorahs Sauerteig Manufaktur
Die Liebe zum Brot hat aus Zorah Bogdanow eine Expertin in Sachen Sauerteig gemacht – regional, ressourcenschonend und geschmacklich auf höchstem Niveau.
Was?
Ich betreibe eine biozertifizierte Sauerteig-Manufaktur mit Fokus auf handwerklich hergestellte Backwaren aus regionalen Zutaten. Produziert wird überwiegend auf Vorbestellung, um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden und nachhaltig zu wirtschaften. Der Vertrieb erfolgt direkt an Kund:innen freitags auf dem Siggi sowie über ausgewählte lokale Partnerschaften, darunter Feinkost Klötzer, Bio-Hofläden, Restaurants wie das Numa in Bielefeld und das WunnersWat in Verl.
Wie?

Meine Produkte entstehen in traditioneller Handarbeit mit natürlichen Bio-Zutaten, langen Teigführungen und einem zu 100 % aus hauseigenem Natur-Sauerteig. Und das auch im süßen Bereich wie z. B. schwedische Zimtschnecken oder französischer Brioche – aktuell beim Numa zu Spargelgerichten erhältlich. Regionalität, Qualität und Nachhaltigkeit bilden die Grundlagen meiner Arbeit. Durch die Produktion auf Bestellung entstehen kaum Überschüsse, gleichzeitig unterstütze ich regionale Landwirtschaft und fördere kurze Lieferwege. Ich möchte zeigen, dass hochwertige Backwaren im Einklang mit Umwelt, Regionalität und verantwortungsvollem Konsum produziert werden können. Qualität fängt auf dem Feld mit dem Bauern an, geht über die Mühle und kommt dann zum Bäcker.
Wer?
Zorah Bogdanow (1974), nach 11 Jahren in Neuseeland Ausbildung zur Bäckerin in der renommierten Sauerteig-Bäckerei in Franken bei Arnd Erbel, anschließend weitere Arbeitserfahrung in verschiedenen Sauerteig-Bäckereien weltweit
Warum?
Mich motiviert die Verbindung aus traditionellem Handwerk, Nachhaltigkeit und gesunder Ernährung. Ich wollte eine Manufaktur schaffen, die bewusst arbeitet, regionale Betriebe stärkt und hochwertige Lebensmittel ohne Überproduktion herstellt. Gleichzeitig ist es mir wichtig, Menschen wieder für echtes Brot und natürliche Zutaten zu begeistern. Sauerteig bietet so viele Vorteile. Wenn man mit hochwertigen Rohstoffen und aktuellem Wissen traditionell arbeitet, trifft Handwerk auf Innovation.
Wann?
2025